Skulptur-Garten
Wie arbeitet eigentlich ein Bildhauer? Wie wird aus einem Marmorblock eine Skulptur? Wie fühlt es sich an, einen Stein zu behauen? Am Freitag, den 24. April 2009, besuchte die 3b-Klasse unter der Leitung von Mag. Gernot Gurker und Mag. Eva Scheiflinger den bekannten Bildhauer Johannes Hinterbichler in seinem Skulptur-Garten in Villach-Lind. Ziel war die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen Bildhauerei, Skulptur und Plastik. Als Vorbereitung zu dem Lehrausgang setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Plastiken im öffentlichen Raum von Villach auseinander und versuchten sich im Gestalten von Ton-Plastiken. Beim Künstler Johannes Hinterbichler konnten die Schülerinnen und Schüler schließlich die Skultpuren auf mehreren Ebenen be“greifen“: sie konnten nicht nur die Werke befühlen und dem Künstler Fragen stellen, sondern sogar selbst Hand anlegen und einen Stein mit Hammer und Meißel bearbeiten. „Derr Herr Hinterbichler war ziemlich cool drauf“, meint Adi Kahrimanovic (3b-Klasse) zur Begegnung mit dem Künstler. In der darauf folgenden Woche wählten die Schüler einen für sie passenden Speckstein aus, um selbst eine Skulptur zu schaffen. Der Speckstein ist ein besonders weicher Stein, der sich leicht mit Säge, Raspeln und Feilen oder sogar mit dem Fingernagel bearbeiten lässt. Mit diesen Eigenschaften ist er besonders gut für Kinder und Jugendliche geeignet, um erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Bildhauerei zu machen. „Ein cooles Material“, findet Gabriel Clara (3b-Klasse). Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer bei der Sache, wie man an den Fotos sehen kann. „Das Arbeiten mit Speckstein ist echt lustig“, so Julian Jesinger (3b-Klasse). Besondere Freude hatten die Jugendlichen an der Arbeit im Freien. Nachdem bei der Arbeit mit Speckstein sehr viel Staub anfällt, ist es besser, bei Schönwetter in den Park auszuweichen, daher wurde vorwiegend dort gearbeitet. Der Bildhauer Johannes Hinterbichler war zum Teil auch im Unterricht anwesend, um die Jugendlichen bei ihren Arbeiten zu beraten. Er teilt die Begeisterung der Schüler: „Die Arbeit mit den Schülern hat mich positiv überrascht. Ich könnte mir vorstellen, so ewas wieder zu machen!“