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Bilder für das Web vorbereiten  
1) Quellen für Bilder:
a) Digitalkamera: Beim Fotografieren soll auf bestimmte  Einstellungen geachtet werden.
b) Scanner: Die Zielgröße am Schirm bestimmt die einzustellende Auflösung (50 - 150 dpi).
c) WordArt: Für grafisch gestaltete Überschriften oder Symbole mit Buchstaben kann man vorteilhaft das Werkzeug "WordArt" (in Word) verwenden. ( Beispiele)
d) Office: Unter Office können viele Cliparts abgerufen werden, die mittels Copy & Paste in einem Bildberabeitungsprogramm eingefügt und angepasst werden können.
e) Grafiken auf CD: Mit dem Erwerb der CD ist die Verwendung rechtlich unproblematisch.
f) Internet: Die Suchmaschinen bieten erweiterte Einstellungen für die Bildersuche an (GIF, JPG, klein, mittel, groß). Die Tatsache, daß ein Bild im Internet sichtbar (und herunterladbar) ist, heißt aber nicht, daß man es ungefragt für eigene Veröffentlichungen verwenden darf!
2) Dateityp (Speicherformat):
Die Browser können nur Bilder in den Dateiformaten JPG, GIF oder PNG anzeigen. Daher müssen Bilder, die in einem anderen Format (z.B. BMP, TIF, WMF) vorliegen (mit einem Bildverarbeitungsprogramm) in eines dieser Formate konvertiert (= gespeichert) werden. JPG eignet sich für Photos (bis 16 Mio Farben), GIF für flächige Grafiken (bis 256 Farben, ermöglicht auch transparente Stellen), und PNG soll die Vorteile beider vereinigen.
3) Dateigröße:
Damit das Laden von (Seiten mit) Bildern nicht zu lange dauert, ist es unbedingt nötig, die Dateigrößen von Bildern klein zu halten. Das erreicht man durch . . .
a) die Verkleinerung des Bildes. Die Breite wird im Bildbearbeitungsprogramm verringert, z.B. von 1600 pixels auf 600 px. Ein Bild mit den halben Längen hat nur mehr ein Viertel der Bildpunkte, womit es auch nur ein Viertel des Speicherplatzes braucht. (Bei einer Stauchung mittels der HTML-Befehle width und height bleibt die Dateigröße erhalten!)
b) das passende Speicherformat. Bei vielfarbigen Bildern wie Photos wählt man den Dateityp JPG, bei flächigen Grafiken (mit wenigen Farben) den Dateityp GIF. Im Zweifelsfall muß man ausprobieren, welches Speicherformat beim vorliegenden Bild besser geeignet ist.
c) die Kompression eines JPG-Bildes. Diese bewirkt eine wirksame Verringerung des Speicherplatzes, aber auch eine Vergröberung der Bildbezirke, die vor allem an scharfen Grenzlinien in Form von Flecken sichtbar wird. Man muß daher probieren, welcher Kompressionsgrad (meist zwischen 20% und 50%) beim vorliegenden Bild einen akzeptablen Kompromiss zwischen guter Bildqualität und kleiner Dateigröße ergibt.
4) Schritte der Bildbearbeitung (z.B. mit Paint Shop Pro, Photo Editor, Photoshop):
a) Das Bild in der Breite passend ausschneiden (die Höhe zunächst ganz belassen);
b) auf die gewünschte Breite verkleinern   (günstige Werte: 144, 190, 290, 600; 980, 1233 px);
c) die Höhe zuschneiden  (auf 3/4 oder 2/3 der Breite,   d.s. 108, 127, 193, 400; 580, 833 px);
d) speichern, bei JPG eine passende Kompression zwischen 10% und 60% wählen.
5) Dateinamen:
Bei Webservern unter Unix wird (im Gegensatz zu Windows) zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Am besten schreibt man daher alle Dateinamen klein; sie sollen außerdem keine Umlaute und Leerstellen enthalten.
6) Viele Bilder: zur Vermeidung zu langer Ladezeiten bei Bilderseiten fertigt man von den Bildern jeweils zwei Größen an, wobei eine zur Vorschau und die andere für den Einzelaufruf nach Klick auf das Vorschaubild dient (  Beispiel 1,  Bsp. 2).
  Online-Skripten zur Bildbearbeitung
SH, 8.11.2001; zuletzt geändert am 30.12.2006
www.peraugym.at/html