Eigentlich war alles geplant, dass aber Theorie und Praxis zwei paar verschiedene Schuhe sind,
sahen wir spätestens bei der ersten und gleichzeitig letzten Probe am Donnerstag. Da gab es ein Luminat, das nicht leuchten
wollte, eine Blue Bottle die wirklich nur "blue" blieb und noch einige kleinere Pannen.
Aber was wäre Chemieolympiade ohne zu improvisieren, also machten wir uns an die Arbeit, neue Versuche auszugraben und die anderen zu verbessern. Um halb 5 war es nun geschafft. Nach fast vier Stunden "harter" Arbeit hatten auch die letzten ihre Versuche fertig. Doch da war den Ersten bereits schon wieder vom Marzipan schlecht, das sie zu "Probezwecken" für den Kerzenversuch gegessen hatten. Nun endlich bekamen wir eine Stunde Pause. Diese nutzten auch gleich einige von uns um Essen zu fahren. Naja nach einigen Problemen mit dem Auto usw. kamen wir eine halbe Stunde zu spät wieder zurück. In der Zwischenzeit hatte Barbara schon den Stand mit einer blauen Limonade aufgebaut, aus der CO2 herausdampfte. Obwohl ich einiges gewohnt bin zu trinken, schreckte mich der erste Anblick des Getränks ab, denn ich hatte
noch nie zuvor Erfahrung mit Trockeneis in meinem Glas gemacht. Hmmm... aber es schmeckte zugegeben gar nicht schlecht. Nach dieser kleinen Stärken machte ich mich mit den anderen auf, unsere Versuche zu präsentieren.
Eigentlich ging alles relativ gut. Thomas, für den wieder einmal alle Versuche zu kompliziert gewesen waren, führte mit einem gut durchgedachten "Konzept" durch die Aufführungen. Besonders lustig war es zu beobachten, dass es auch andere Leute gab, die sich beim Versuch mit der Dose erschreckten. Nach 5 Durchgängen waren nicht nur die Chemikalien sondern auch wir zu Ende. Man kann schlussendlich sagen, dass es eine sehr gelungene Präsentation war, und wir freuen uns schon wieder auf das nächste Mal.
|