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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
   Provisional Translation


5.C-Klasse zum Schuljahresabschluss
auf der Klagenfurter Hütte in den Karawanken


Das Klingeln des Weckers lässt mich hochschrecken. War es nur ein böser Traum oder gehen wir heute wirklich auf den Berg? Oh nein, kein Rucksack ist gepackt, der Schlafsack schlummert noch auf dem Dachboden und ich versäume gleich mein öffentliches Verkehrsmittel! Vormittags plagten wir uns noch in der Schule, dann erst kam der entspannende Teil des Tages.

Nach und nach trudelten wir in der 10. Oktoberstrasse ein, von wo uns der Bus durchs Bärental zur Stouhütte brachte. Prof. Hohenwarter versicherte uns zunächst einmal 50 Minuten lockere Wanderung bei leichter Steigung. Nun, wenn das flach ist, was ist dann steil? klu-hutt.jpg Die wohlverdiente Pause hinter uns, wurde es geringfügig steiler. Als wir in der sengenden Hitze einen kleinen Gebirgsbach fanden, wurde unser Flehen erhört und fünf Minuten später erreichten wir die Klagenfurter Hütte. Wir bewunderten unsere Zimmer und die besonders Mutigen erkundeten mit Herrn Prof. Hohenwarter noch den Gipfel der Bielschitza (natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn Handynetz gab es auf der Hütte keines). Inzwischen fackelten einige die Hütte ab bzw. versuchten ein Feuer fürs Grillen zu entfachen. Die Würstchen waren schwarz, die Kartoffeln roh, aber alles in allem das perfekte Grillerlebnis.

Die Nacht war lang und in der Früh wurden wir mit Blitzlicht (Fotoapparat) geweckt. Nach dem Frühstück bezwangen die Munteren den Hüttenberg Kosiak, während sich die anderen auf dessen Schulter gemütlich machten und gemeinsam mit der Begleitlehrerin Frau Prof. Köchl die Natur ringsum mit ihrem Jodeln erfreuten.

Der Abstieg begann. Und bald kamen wir zum Stinzesteig. Nur mit einem Stahlseil gesichert, bodental.jpg von unseren 10 Kilogramm schweren Rucksäcken talwärts gezogen, balancierten wir über dem Abgrund... hoffentlich stüazt de Tschulie nit ob, sunst weat da Bus wieda so teia...
Wir fanden uns auf der Märchenwiese wieder, wo wir unsere Knie wieder einrichteten. Der Anblick des Busses beim Bodenbauer weckte unsere letzten Kräfte. Dort kamen wir sichtlich erschöpft aber dennoch lebend an.

Petra Holzfeind, Julia Plieschnig, 5.C-K1asse


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