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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Ausstellung und Vortrag über Straßenkinder in Brasilien

sl98bu1.jpg - 13400 Bytes Im Oktober dieses Schuljahres durften wir Frau Schünemann, Leiterin eines Heimes für Straßenkinder in Brasilien, bei uns begrüßen. Eine Ausstellung über das Leben auf der Straße in den Städten Reclif und Sao Paolo veranschaulichte recht eindringlich, wie schwierig es für viele Menschen in den Großstädten der Dritten Welt ist, einfach nur zu überleben. Für die Erweiterung des Heimes und die Errichtung einer neuen Schule, die neue Perspektiven für Jugendliche eröffnen soll, wurden von den Unterstufen-Klassen über 4.000 S Spenden gesammelt.

Eva Burian



Gedanken einer Schülerin zur Ausstellung über das Leben auf der Straße:

Es gibt keine Stadt in Brasilien, wo man nicht obdach- und arbeitslose Kinder oder Erwachsene zu sehen bekommt, die kauernd und frierend auf der Straße sitzen und um Geld betteln. Ich meine hier Menschen, denen es schlechter geht als unseren Armen. Was für uns eine Wohnung ist, ist für sie eine Ecke des Hauses oder die Straße. Man bezeichnet die Straßenkinder als Müll und sie werden auch so behandelt. Es gibt aber auch neue Initiativen: z.B. sammeln Kinder Reste vom Marktplatz und kochen sie gemeinsam. Dieses Essen stillt ihnen für den Rest des Tages den Hunger. Arbeit ist kaum zu bekommen. Um ihre traurige Situation zu vergessen, nehmen viele Kinder Drogen und hoffen, dass dies etwas ändert. Doch oft führt das zu ihrem Tod. Die Hoffnung ist aber noch immer da: dass eines Tages Menschen kommen, die ihnen helfen werden, eine Arbeit zu finden und ein Leben führen zu können wie ein normaler Mensch.

Anna Wiegele, 3E


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