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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Projektwoche der 4.E im Burgenland
vom 28. Mai bis 1. Juni 2001

Am 28. Mai fuhren wir – die 4.D – mit unserer Klassenvorständin, Frau Professor Burian und Herrn Prof. Hardt-Stremayr ins Burgenland. Nach sieben Stunden Zugsfahrt und zweimaligem Umsteigen kamen wir endlich am Bahnhof Wallern im Seewinkel an, wo wir von dem seine wertvolle Freizeit gerne opfernden Herrn Prof. Rippel, der letztes Jahr in Pension gegangen ist, empfangen wurden.

Zuerst wurden die Zimmer in der eigentlich recht schönen Pension „Gasthof zur Bahn“ bezogen. Nach einem Mini-Ausflug zum einzigen Geschäft dieser Siedlung – „Nah & Frisch“ – gab es Abendessen. Um 22 Uhr hätten wir schlafen gehen sollen, was aber dann doch nicht ganz so klappte.

Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück eine ca. 60 km lange Radtour nach Rust auf dem Programm. Dort absolvierten wir eine Stadtführung in sengender Hitze. Auf der Heimfahrt machten wir eine Kutschenrundfahrt im Naturschutzgebiet Seewinkel.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Carnuntum. Dort erhielten wir einige interessante Informationen über das Leben der Römer an der Donau. Dann ging es weiter nach Eisenstadt, wo wir einige Stunden für einen Stadtbummel zur Verfügung hatten. Im Schloss Halbthurn schauten wir uns auf der Heimreise noch eine Ausstellung über „Magie und Malerei“ an.

Am Donnerstag unternahmen wir eine zweite Radtour. Diesmal fuhren wir auf der ungarischen Seite um den südlichen Teil des Neusiedlersees und konnten uns ein wenig in einer ungarischen Mostschenke laben. Kurze Zeit darauf begann es zu regnen. Die Heimfahrt aus dem benachbarten Ausland überstanden wir trotz eines Umweges („Reiherblick“) über eine kaum befahrbare Schotterstraße.

Am nächsten Tag mussten wir unsere sieben Sachen packen und ab ging es per Bahn in die heimatlichen Gefilde. Am frühen Nachmittag kamen wir alle in halbwegs passablem Zustand am Hauptbahnhof in Villach an.

Es war eine sehr schöne Reise, die mir auch deshalb lange in Erinnerung bleiben wird, weil es unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt war.

Bernadette Arendt