PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
PROJEKTWOCHE DER 4.A

mit Hr. Prof. Herwig Hilber und Hr. Prof. Kurt Philippitsch vom 2. bis 7. Juni 1997

Die Stationen: Hermagor (Pressegger See) Kötschach-Mauthen (2 Nächte) Greifenburg Spittal/Drau Sehenswürdigkeiten Auf unserer einmaligen Radtour besichtigten wir als erste Sehenswürdigkeit das Gailtaler Heimatmuseum in Möderndorf. Das Museum ist eine alte Burg, durch die wir uns Stock für Stock führen ließen. Am nächsten Tag besichtigten wir ein sehr interessantes Museum über den ersten Weltkrieg in Kötschach-Mauthen. Am Nachmittag besuchten wir auch die Kriegsfestungen am Plöckenpaß und danach noch das Schaukraftwerk Hydro-Solar. Auf dem Weg zum Gailbergsattel schauten wir uns die zwei Kirchen in Kötschach und in Laas mit den berühmten Steingeflechten an der Decke an. Am vierten Tag besuchten wir den Geburtsort von Fritz Strobl und die Kapelle von Gerlamoos. Sehr interessant waren die römischen Ausgrabungen von Teurnia in St. Peter in Holz und das Schloß Porcia in Spittal.

Unterkünfte
Die Unterkünfte waren generell gesehen alle in Ordnung. Eine Ausnahme bildete hier nur die Jugendherberge in Spittal/Drau, wo wir die Betten selbst beziehen mußten. Uns wurde auch in jeder Unterkunft ein Raum zur Verfügung gestellt, wo wir uns nach dem Abendessen vergnügen konnten. Zum Schluß wollen wir unseren Professoren und Herrn Wernisch für die gute Auswahl der Quartiere und für die hervorragende Verpflegung einen großen Dank aussprechen.

Die Unfälle unserer Radwoche!
Daß sich während einer Radsportwoche auch Unfälle ereignen, war uns von vornherein klar. Den Anfang machte Simon, der trotz vorhergegangener Warnung ein betagtes Ehepaar niederfuhr. Daß der Unfall glimpflich ausging, verdanken wir der Rüstigkeit des alten Herrn. Nach diesem Zwischenfall beschloß Eva, eine Pause einzulegen und sich ein Weilchen in die Büsche zu schlagen. Nina half etwas nach - hilfsbereit wie sie nun mal ist - und stieß sie bei rasanter Fahrt in einen Hollerbusch. Bei unserer sogenannten "Königsetappe" ereignete sich ein weiterer, recht folgenschwerer Unfall. Unser "fliegender Holländer" Michael kam einem Randstein zu nahe, stürzte und erlitt dabei eine Knieverletzung und einen schweren Schock. Er mußte im Lienzer Krankenhaus genäht werden. Nach zwei weiteren, kaum erwähnenswerten Unfällen, fiel Iris so unglücklich, daß sie sich den Ellbogen brach und im Krankenhaus in Spittal eingegipst werden mußte. Bei der Heimfahrt übersah Thomas einen Pfeiler und überschlug sich zirkusreif, ohne sich zu verletzen.

Der Gailbergsattel
Am Donnerstag, dem 5. Juni 1997, erklomm die 4.A-Klasse den Gailbergsattel. Die 982 m hohe Erhebung wurde vom Großteil der Klasse gemeistert. In der Mitte des Anstieges wurden die Überreste einer Burg aus dem 15. Jahrhundert besichtigt, anschließend ging es weiter zur Raststätte am Gipfel. Dort wurde zu Mittag gegessen, Basketball und Volleyball gespielt. Den Rest der Etappe ging es nur mehr bergab und dann weiter nach Greifenburg. Alle hatten sich die Strecke wesentlich härter und anstrengender vorgestellt, obwohl bei der Abfahrt ein schwerer Unfall passiert ist. Bevor wir das Hotel in Greifenburg bezogen, statteten wir der Go-Kart-Bahn einen Besuch ab. Am Abend dieses Tages veranstalteten wir eine Disco. Diese Etappe war allgemein sehr lustig!

Bewertung der Projektwoche
Als wir in Villach ankamen, bedauerten wir, daß unser Ausflug schon vorbei war. Mit Freuden erinnerten wir uns an die schönsten Erlebnisse, wie den Freizeitpark in Hermagor und die Go-Kart-Bahn in Greifenburg. Das Baden im Spittaler Hallenbad und am Presseggersee hinterließ schöne Eindrücke. An den Disco-Abenden, die durch unsere Begleitlehrer und verständnisvollen Hotelbesitzer ermöglicht wurden, hatten wir viel Spaß. Tiefere Einblicke in die Geschehnisse des 1. Weltkrieges erhielten wir durch einen Zeitzeugen. Bessere visuelle Eindrücke bekamen wir, als wir am nächsten Tag am Plöcken die Stellungen des 1. Weltkrieges besichtigten. Was wir lieber aus unserem Gedächtnis verdrängen wollen, war das Gailtaler Heimatmuseum, da uns die Museumsleiterin mit ihren monotonen Vorträgen den Eindruck vermittelte, daß diese Besichtigung nie enden würde. Außerdem schien das Wetter in den ersten Tagen nicht auf unserer Seite zu sein, doch auch das konnte unsere gute Laune während der Radtour nicht trüben.




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