PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
Physik-Olympiade 1996/97

Da soll noch einmal einer sagen, daß Physik fad sei, brachten wir doch heuer im Physiksaal wieder sämtliche Sicherungen zum Durchbrennen. Ob Lichtschwertschlacht mit den schuleigenen Lasern oder Schußwechsel mit den zweckentfremdeten Wasserspritzen, die eigentlich für Optik-Versuche gedacht sind, uns wurde nie langweilig.

Aber Spaß beiseite, auch in diesem Schuljahr wurde wieder viel getüftelt, gebastelt und experimentiert und der Forscherlust zur Genüge gefrönt. Alles unter der hervorragenden Leitung von Prof. Huber, der uns ständig mit neuer Gehirnkost versorgte. Im Laufe des Jahres widmeten wir uns der Optik, der Elektrizität und den Halbleitern, wobei die Mechanik doch etwas zu kurz kam. Da unser Wahlpflichffach Physik immer gleich an den Olympiadekurs anschloß, hatten wir auch genügend Spielraum, um weiter in die Materie einzudringen.

Natürlich plagten wir uns das ganze Jahr über nicht umsonst, ging es uns doch um die Teilnahme an den jährlich stattfindenden Olympiade-Wettbewerben. Vier Schüler aus unserer Gruppe konnten sich über den Kurswettbewerb für den Landeswettbewerb, der heuer an unserer Schule durchgeführt wurde, qualifizieren.
Dort wurde gepfiffen, was das Zeug hielt, mußten wir doch die Frequenz einer Trillerpfeife bestimmen. Dieser vier Stunden dauernde ohrenbetäubende Lärm brachte viele zur Verzweiflung und erschwerte das Lösen der kniffligen Aufgaben wesentlich.

Nach Auswertung der Arbeiten stand fest, daß auch diesmal wieder ein Schüler unserer Schule Kärnten beim Bundeswettbewerb der Österreichischen Physik-Olympiade vertreten wird. Tobias Greilberger aus der 7.B konnte sich mit einem dritten Platz beim Landeswettbewerb für den Bundeswettbewerb in Wr. Neustadt qualifizieren. Dort hieß es sich sieben Stunden täglich mit Physik zu beschäftigen, um äußerst anspruchsvolle Beispiele zu lösen. Zehn Tage dauerte dieser Vorbereitungskurs. Beim Wettbewerb hatte unser Teilnehmer etwas Pech und konnte leider keinen vorderen Rang belegen.

Auch nächstes Jahr haben wir wieder viel vor und vielleicht melden sich noch weitere interessierte Jungphysiker für den Olympiadekurs.

Willitsch, 7.A, Greilberger, 7.B

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