Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Villach-Peraustraße
Physikolympiade 1995

Bei der Physikolympiade ging es heuer wieder einmal so richtig rund. Die Köpfe rauchten, die Federn hüpften und der Strom schoß nur so durch den Physiksaal. Natürlich kam bei all den Experimenten die Theorie auch nicht zu kurz und so grübelten wir den einen oder anderen Nachmittag über besonders schwierigen Problemen.

Schließlich mußte das über das ganze Jahr angesammelte Wissen auch angewandt werden, beim Kurswettbewerb im Frühling. Galt es doch, unter die besten Vier zu kommen, um zum Landeswettbewerb, der dieses Jahr in Klagenfurt ausgetragen wurde, fahren zu dürfen. Dies gelang den bereits versierten Olympioniken Markus Dexl, Tobias Greilberger, Martin Wassertheurer und Stefan Dorner. Als Belohnung für ihre Anstrengungen gab es für alle noch Bücher und physikalische Spielereien.

In Klagenfurt traf sich dann der Kärntner Physikernachwuchs, um diejenigen zu küren, die für unser Bundesland beim Bundeswettbewerb in Imst in Tirol kämpfen sollten. Die Anforderungen hier waren bereits etwas höher, doch Stefan Dorner gelang es, den 2. Platz zu erreichen und sich somit zu qualifizieren.

In Imst kamen nun 26 Olympioniken aus allen Bundesländern zusammen, um sich in einem 14 Tage andauernden Kurs auf den großen Schlußwettbewerb vorzubereiten. Als Belohnung für die besten Fünf wartete ein Ticket zur IPHO, der internationalen Physikolympiade, nach Australien. Der Schlußwettbewerb dauerte insgesamt 10 Stunden, doch danach konnten die Schüler in den hiesigen Lokalitäten bei der einen oder anderen Tiroler Spezialität so richtig abspannen.

Zum Ergebnis des Wettbewerbs: Stefan Dorner wurde Fünfter und kann so gerade noch nach Australien fliegen. Viel Glück! Mit Sicherheit wird die Physikertruppe vom Peraugymnasium auch nächstes Jahr wieder ihrem Ruf entsprechend den einen oder anderen Erfolg erringen.

Stefan Dorner, 8.B


Nachtrag: Stefan Dorner erreichte beim internationalen Bewerb in Australien den 4. Platz und erhielt als einziger Teilnehmer einen Sonderpreis für die originellste Lösung einer Aufgabe.


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