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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Romreise der Wahlpflichtfachgruppe Latein
8. - 12. 11. 2006

Nach neunstündiger nächtlicher Zugfahrt kamen wir bei Tagesbeginn in Roma Termini an. Gleich nachdem wir unsere Zimmer in der Casa La Sallein der Via Aurelia bezogen hatten, steuerten wir die Engelsburg an. Von dort aus genossen wir einen herrlichen Ausblick auf Rom, das es in den folgenden Tagen zu entdecken galt.

Unser nächstes Ziel war die neueröffnete Ara Pacis Augustae. Nicht weit davon entfernt war die Piazza del Popolo mit dem Obelisken Flaminio, dessen von uns im Unterricht vorbereitete Inschriften wir zum Glück nicht übersetzen konnten – er war nämlich wie fast alle Obelisken zur Zeit zu Restaurierungszwecken verhüllt (Dis gratias!). Bei untergehender Sonne bestiegen wir den Monte Pincio, wandelten auf Sallusts Spuren und schauten von oben auf die „urbs aeterna“ herab. Auf der Spanischen Treppe bekamen wir die ersten Eindrücke vom römischen Nachtleben – endlich konnten wir unsere Füße ein wenig ausruhen! Zum krönenden Abschluss des Tages genehmigten wir uns noch ein Eis beim Giolitti, das trotz so mancher Vergleichmöglichkeiten in den folgenden Tagen absolute Spitze war.

Am zweiten Tag deckten wir uns, was sehr schwierig war, mit Jause für unser Picknick am Palatin ein. – Ein Supermarkt im Zentrum Roms ist so schwer wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu finden! Einen ganzen Tag verbrachten wir auf dem Forum, lernten Kolosseum, Palatin und das Kapitolinische Museum kennen (folgt ja nie den Pfeilen im Museum, denn sie führen euch unweigerlich in die Irre und trinkt den sonst unbezahlbaren Cappuccino im Stehen!). Am Abend ließ sich es keiner von uns nehmen, mindestens eine Münze in den Trevi- Brunnen zu werfen, denn wir wollen wieder kommen und hoffen auch sonst, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Das Pantheon bildete die letzte Station dieses Tages.
Das Kolosseum Wir im Kolosseum
Bocca della Verità Rundtempel am Forum Boarium
Am Freitag holten wir den Besuch im Vatikan nach, der wegen ungeahnter Menschenmengen am Mittwoch auf diesen Tag verschoben wurde. Im Petersdom strichen wir über den Fuß des heiligen Petrus, trotz der Warnung, bald mit großem Kinderreichtum rechnen zu müssen. Der Spaziergang entlang den Tiber- Bermen nach Trastevere erwies sich als wahres Geruchserlebnis, doch die verwinkelten Gassen südlich der Tiberinsel, mit den vielen kleinen Restaurants und der Kirche Santa Maria in Trastevere, entschädigten uns dafür. Auf der Tiberinsel grüßten wir den Heilgott Aesculap. Vorbei an der Synagoge gelangten wir aufs Forum Boarium und zur Bocca della Verità, wo wir unsere Ellbogen benutzen mussten, um zu einem Gruppenfoto zu kommen. Campo dei Fiori und Piazza Navona ließen wir natürlich auch nicht aus.

Trevi-Brunnen
Trevi-Brunnen

Am letzten Tag unserer Reise fuhren wir entlang der Via Appia zu den Kallixtus-Katakomben. Die Besichtigung erwies sich als sehr zeitaufwändig, doch die beschauliche Atmosphäre war ein angenehmer Kontrast zur lauten Betriebsamkeit der Innenstadt. Wir konnten es kaum noch erwarten, Santa Maria Maggiore und die Lateransbasilika „hinter uns zu bringen“, denn nun winkte uns endlich unser wohlverdientes „otium“.

Die Rückfahrt ohne Liegewagen setzte uns stark zu, doch reich an Eindrücken schworen wir uns insgeheim, nicht das letzte Mal in Rom gewesen zu sein. Frei nach Piccolomini können wir abschließend sagen: „Oblectavit nos, Roma tuas spectare ruinas…

Ein ganz besonderer Dank gilt unserer Lateinprofessorin, Fr. Prof. Winnicki, die uns stets neue Einblicke in die antike Welt liefert und uns diese unvergessliche Reise ermöglichte.

Kavalar Johanna, Omann Lukas, Pleschberger Ingrid, Prohinig Christoph, Walder Alexandra


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