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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Unsere Kontakte mit Pordenone

Bereits im vergangenen Schuljahr machte uns Herr Prof. Moser den Vorschlag, mit italienischen Schülern aus unserer Partnerschule in Pordenone in Briefkontakt zu treten. Wir nahmen diese Gelegenheit mit Freude wahr und schon bald entwickelte sich die eine oder die andere lebhafte "amicizia di penna".

Im Dezember dieses Schuljahres hatten wir dann endlich die Möglichkeit unsere "amici italiani" persönlich kennenzulernen: Auf der Fahrt nach Salzburg machten die italienischen Schüler einen kleinen Zwischenstop in Villach, um uns einen Besuch abzustatten.
Charmanter Besuch aus Pordenone
Nach einer Führung durch das Schulgebäude und einer musikalischen Darbietung des Schulchores verwöhnten wir unserer Gäste mit einem kleinen Buffet, das wir mit viel Aufwand für sie vorbereitet hatten. Dabei konnten auch neue Kontakte geknüpft werden und so mancher von uns versuchte verzweifelt, seine italienischen Sprachkenntnisse anzuwenden. Anschließend wurde den Italienern noch die Möglichkeit geboten, unter unserer (fachkundigen???) Führung die Innenstadt kennenzulernen. Dann hieß es schon wieder Abschied nehmen - arrivederci e ci vediamo.

Schon im Februar kam es zum nächsten Treffen. Diesmal verbrachten die Italiener eine Woche in Klagenfurt und besuchten uns im Rahmen dieses Sprachaufenthalts. Zusammen fuhren wir nach Heiligengeist, wo wir den strahlend schönen Nachmittag zum Rodeln nutzten und unser Geschick beim Faßdauben-Rennen erprobten. Auch diesmal hatten wir wieder die Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen oder schon bestehende zu vertiefen. Als wir anschließend in einer Schihütte gemütlich beisammensaßen und sangen, schienen plötzlich alle Kommunikationsschwierigkeiten beseitigt, denn nun sprachen wir alle dieselbe Sprache. Auch dieser Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende und der Abschied fiel schon bedeutend schwerer als beim ersten Treffen.

Ende Mai hieß es dann für uns endlich: "Avanti, a Pordenone!" Die Wiedersehensfreude war groß, als wir in unserer Partnerschule ankamen, und wir wurden mit einem großen Buffet empfangen. Danach hatten wir die Möglichkeit das "Liceo Scientifico" näher kennenzulernen und außerdem an einer regulären Unterrichtsstunde teilzunehmen. Wieder entwickelten wir unheimliche Fähigkeiten, uns mit Händen und Füßen zu verständigen und wunderten uns, wie schwierig es sein konnte, die einfachsten Dinge auszudrücken. Nach einer kleinen Siesta im wunderschönen Stadtpark ging es ins "centro storico" von Pordenone, wo wir alle möglichen und unmöglichen versteckten Winkel entdeckten. Abends bezogen wir unser Quartier in "San Floriano", dort, wo sich "Fuchs und Hase gute Nacht sagen".

Nach einer etwas unruhigen Nacht (zu zehnt in einem Zimmer) hieß es am nächsten Tag früh aufstehen, denn es stand uns ein Ausflug nach Venezia bevor. Dort fuhren wir zuerst mit einem " vaporetto" den Canale Grande entlang. Dann kamen wir endlich auf der Piazza San Marco an, wo wir die Basilica di San Marco, den Palazzo Ducale mit der Ponte dei Sospiri und den Torre dell'Orologio besichtigten. Mit dem Lift ging es schließlich auf den Campanile hinauf, wo wir von ohrenbetäubendem Geläute (es war gerade 12 Uhr mittags) empfangen wurden. Nach dem Mittagessen mit Pizza und Pasta setzten wir unseren Weg fort über "campi" und durch enge "calli", bis wir schließlich zur Ponte di Rialto und später zur Chiesa dei Frari gelangten. Ziemlich erschöpft kehrten wir am Abend in unser Quartier zurück.

Am letzten Tag trafen wir uns nach einem kurzen Abstecher nach Sacile noch einmal mit den Italienern, um gemeinsam Mittag zu essen. Besonders die feschen "ragazze" hatten es unseren Burschen angetan, deshalb fiel ihnen der Abschied auch doppelt so schwer! Aber wir alle wären gerne noch länger geblieben, denn wir haben den Aufenthalt wirklich in vollen Zügen genosssen. Wir möchten uns herzlich bei Herrn Prof. Moser und seinen italienischen Kolleginnen aus Pordenone bedanken, die unserer Zusammenkünfte immer wieder ermöglicht haben und bei Frau Prof. Schönlaub, die eine sehr nette Begleitlehrerin war.

Michaela Fantur, 7.E

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