Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Villach-Peraustraße
Lehrerausflug nach Pordenone
25. - 26. 10. 1994

Alljährlich, zumeist am sogenannten Direktorstag, begeben sich die Reiselustigen, Kulturhungrigen und Feinschmecker unter uns auf einen Lehrerausflug, in dessen Mittelpunkt neben einem kulturellen oder sportlichen Programm vor allem ein gemütliches Beisammensein der Kollegen steht.

Im vergangenen Schuljahr führte uns ein zweitägiger Ausflug nach Pordenone. Zweck der Reise war es diesmal auch, die schon seit Jahren bestehenden Kontakte zu unserer Partnerschule, dem Liceo Scientifico Statale M. Grigoletti, durch einen gemeinsamen Besuch der Kollegenschaft zu vertiefen.

Auf dem Weg nach Pordenone wurden natürlich die wichtigsten kulinarischen und kulturellen Glanzlichter der Region, San Daniele und Spilimbergo, nicht ausgelassen. In einer Prosciutteria stärkte man sich nach einer Führung bei Schinken und Prosecco für die Weiterfahrt nach Spilimbergo, wo ein kurzer Besuch des sehenswerten Domes und des Castello Dipinto erfolgte, und schließlich nach Barcis in der Nähe von Pordenone, wo wir Quartier bezogen.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen, wobei wir uns rasch bei diversen kulinarischen Leckerbissen, einem guten Gläschen Wein und schließlich bei einem Tänzchen - wir hatten vorsorglich unsere eigene Tanzkapelle "Rudi Kaimer und seine Ziehharmonika" mitgebracht - im sprichwörtlichen Sinn näherkamen. Gemeinsam wurde auch noch "Una festa sui prati, siaomo tutti buoni amici" gesungen. Sprachprobleme schien es während des Abends keine zu geben, dem einen oder anderen Kollegen kamen die in jungen Jahren oder im zweiten Bildungsweg erworbenen Sprachkenntnisse zugute.

Am nächsten Tag wurden wir von unseren italienischen Kollegen - hier muß man den Leiter der Schule, Dr. Francesco Andreoli, und die um gute Kontakte überaus bemühte Frau Prof. Maria-Grazia Pirera hervorheben - durch das Schulgebäude geführt, wobei sich auch das eine oder andere Fachgespräch anbahnte. Nach einem Imbiß und dem Überreichen mitgebrachter Gastgeschenke hieß es wieder Abschied nehmen. Es folgte eine Besichtigung der Altstadt von Pordenone und im Anschluß daran das Mittagessen, das - wie sollte es in Italien anders sein - bis in den späten Nachmitag hinein dauerte.

Auf der Rückfahrt nach Villach wurde unterwegs noch einmal im Städtchen Sesto al Reghena Halt gemacht, um die großartige Benediktinerabtei zu besichtigen, und dann ging es über die Autobahn direkt nach Hause, wobei jeder einzelne Teilnehmer der Überzeugung war, die zwei Tage zu seinem eigenen und damit auch zum Wohle der Schule und der ihm anvertrauten Schüler und Schülerinnen genützt zu haben.

Prof. Franz Moser

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