PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Almgeographische Exkursion der 8.C
Karnische Alpen,   29. - 30. 9. 1997

Am 29. September, da ging es los,
unser Ausflug begann, die Freude war groß!
Die Zugfahrt nach Nötsch war nur der Beginn,
denn erst unsere Taxis brachten uns zum Ausgangspunkt hin.
Die Fahrt war recht staubig und der Weg sehr steil,
doch all unsere Knochen blieben (noch) heil.
Erst nach dem Antritt der Wanderung wurde uns klar,
daß Wandern mit "Höhe" kein Kinderspiel war.

Der alte Bauernsteig war unser Start,
und bereits der war ziemlich hart.
Schon nach fünf Minuten hatte niemand mehr etwas zu sagen,
es wurde immer steiler und so begannen die Klagen.
Ans Aufgeben war aber nicht zu denken,
bereits nach der Ankunft auf der Feistritzer Alm (1720 m) schwanden alle Bedenken.
Die kleine Pause tat allen sehr gut,
wir amüsierten uns köstlich, die Ursache war: Kurtis neuer Hut.
Doch dann begann die erste Unterrichtsstunde
und es kam Unmut auf in unserer Runde.
Wir bekamen die Geschichte der Alm erzählt,
dann ging es schnell weiter, einige schauten gequält.

Es ging über die Moräne aus dem Spätglazial
und erst jetzt begann die echte "Qual".
Über Stock und Stein ging's auf den Oisternig hinauf -
die Aussicht war toll, alle waren gut drauf.
Der Abstieg führte uns über Wurzeln und Gestein,
manch einer paßte nicht gut auf und brach sich fast ein Bein.
Gott sei Dank wurden nur einige Kleidungsstücke beschädigt,
deren man sich nach der Ankunft auf der nächsten Alm schnell entledigt.

Auf der Dolinzer Alm verbrachten wir die Nacht,
ich will nur eins sagen ... wir haben nicht nur gelacht.
Am Morgen danch fiel das Aufstehen sehr schwer,
da half nur eines, Kaffee mußte her.
Der Starhand (1970 m) war unser nächstes Ziel,
wieder ging's hoch hinauf, manche keuchten sehr viel.
Wiederum lohnte sich der Ausblick sehr,
schnell war vergessen der Aufstieg so schwer.
Weiter ging's über die Görtschacher Alm zum Kesselwaldgraben,
wo wir uns wollten an unseren Vorräten laben,
doch unser "Hohe" wollte keine Pause -
sehnte er sich wirklich schon so sehr nach Zuhause?

Auf der Kautschitz Alm stoppte er plötzlich seine Hast
und dankbar genossen alle die kurze Rast.
Die Blasen auf den Füßen waren kaum noch zu ertragen,
so wollten manche schon nach Taxis fragen.
Nun kam der nächste Teil auf uns zu,
diesmal ging's steil hinunter, keiner kam zur Ruh'.
Der Weg durch die Vorderberger Wildbachklamm
war nicht mehr sehr lang,
doch manchem wurde so knapp vor dem Ende noch angst und bang.
Hier kam's auch noch zu einem Erlebnis ganz schaurig -
es ging verloren Kurtis Tropenhut -
wir waren alle sehr traurig.

Nun waren wir fast am Ende unserer Reise,
am Bahnhof in St. Stefan wurde es leise.
Die Dankesrede von "Hohe" rührte uns alle sehr,
so fiel uns der Abschied auch dementsprechend schwer.
Trotz aller Anstrengung war jeder froh mitgemacht zu haben
und trotz all der Zwischenklagen können wir gemeinsam sagen,
wir würden uns gern wieder einmal an "Hohes" Wanderkünsten laben.
Somit möchten wir danken für diese Exkursion,
sie war für uns alle ein schöner Lohn.

Nicole Vido, 8.C

Die 8.C-Klasse auf der Feistritzer Alm


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