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PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
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Chemie 1998/99

Das Schuljahr 1998/99 war aus der Sicht der Chemie geprägt vom Herunterbrechen von Teilen der Zwischendecke im Chemiesaal, was auf einen Wassereinbruch im darüberliegenden Stockwerk zurückzuführen war und glücklicherweise in Ferienzeiten passierte.

Hocherfreuliches brachte hingegen die Chemieolympiade. Der Kurswettbewerb wurde mit insgesamt 184 Schülerinnen und Schülern für Anfänger und Fortgeschrittene getrennt durchgeführt. Dabei siegten Berhard Fercher (7.B) vor Werner Schafhauser (7.D), Tina Falle (8.D), Andrea Ladinig (8.C) und Gerald Eibinger (5.D!) bzw. Markus Valtiner (8.B), Marko Poglitsch (8.A), Shi Fu Liu (8.A), Martina Ullitsch (8.C) und Florian Brunner (8.A).

Beim Landeswettbewerb in Völkermarkt konnte Marko Poglitsch den Spieß umdrehen: Er siegte knapp vor Markus Valtiner, womit auch die beiden Vertreter Kärntens für den Bundeswettbewerb feststanden. Werner Schafhauser plazierte sich auf dem sechsten und der junge Gerald Eibinger auf dem hervorragenden achten Platz.

237 Schülerinnen und Schüler fanden sich dann für den Bundeswettbewerb und den zugehörigen zweiwöchigen Vorbereitungskurs in Schwechat ein. Sie erhielten dabei eine 14-tägige vertiefte Ausbildung in den Themen Spektroskopie, Reaktionsmechanismen, Elektronenhülle, Thermodynamik, Komplexchemie, Chemisches Gleichgewicht, Biochemie, Elektrochemie, Kinetik, Umweltchemie sowie die zugehörigen Praktika. Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen zur Immuno, zur OMV, zu den EBS, zum IMP (Vienna Biocenter) und durch Empfänge bei Bürgermeister Gogola und Landeshauptmann Pröll. Nach einem spannenden Wettbewerb fand am 10. Juni 1999 die Schlußveranstaltung im Festsaal der Universität Wien statt. Die Bundesministerin Elisabeth Gehrer nahm die eigentliche Siegerehrung vor: Markus Valtiner zählte als Neunter zu den Bronzemedaillen-Gewinnern und Marko Poglitsch kam auf den dritten Platz, der eine Silbermedaille und vor allem das Ticket nach Bangkok mit sich brachte.

25. Chemie-Olympiade
Marko Poglitsch (ganz rechts) als Drittplazierter des Bundeswettbewerbes mit Frau BM Elisabeth Gehrer.

Als Mitglied der österreichischen Mannschaft, die diesmal Platz 23 unter 51 Nationen belegte, konnte Marko Poglitsch zwar keine Medaille erringen, aber das Dabeisein bei einem solchen internationalen Großereignis (das von einer thailändischen Prinzessin eröffnet wurde) - mit über 200 Gleichaltrigen aus aller Welt - war sicher ein Erlebnis der besonderen Art.

Markus Valtiner erfuhr auf einer anderen Ebene eine spezielle Auszeichnung: Seine Fachbereichsarbeit über "Infektiöse Proteine" wurde von einer Jury der Universität Wien mit einem der fünf Hauptpreise bedacht. Die zugehörige Preisverleihung fand Mitte Mai in der Bundeswirtschaftskammer in Wien statt.

Prämierung von Fachbereichsarbeiten
Markus Valtiner (4. von links) bei der FBA-Prämiierung in der Bundeswirtschaftskammer

Markus Valtiner wurde zusammen mit Werner Schafhauser ausersehen, im August beim Forum "Junior Alpbach" mitzumachen. Dabei hatten sie als Vertreter Kärntens Gelegenheit, zusammen mit hochkarätigen Wissenschaftlern bei den europäischen Technologiegesprächen teilzunehmen.

Für Marko Poglitsch, Markus Valtiner, Werner Schafhauser und Gerald Eibinger folgte neben den bereits "eingestreiften" Buchpreisen noch eine weitere Belohnung: Sie durften in der letzten Ferienwoche bei der von der Wirtschaftskammer veranstalteten Fahrt nach München mitmachen, die unter anderem Besuche bei BMW, bei Hoechst InfraServ und bei Siemens beinhaltete.

Zechmann



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